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Erfolgreich wissenschaftliche Texte verfassen!

Wir haben Ihnen einen Guide zusammengestellt, der helfen soll die Seminararbeit oder auch die Bachelorarbeit richtig anzugehen und einen Überblick zu erhalten. Viel Spaß beim Lesen!

Eine Seminararbeit ist vielleicht nicht so umfangreich wie eine Bachelorarbeit oder sogar eine Masterarbeit. Sie hat jedoch viele Parallelen in ihrer Struktur und kann einige Zeit kosten, wenn man nicht genau weiß damit umzugehen.

Meistens ist eine Seminararbeit eine Studienarbeit mit einem Umfang von 10-30 Seiten, die an Hochschulen eine Prüfungsleistung im Rahmen eines Seminares darstellt. Sie wird gerne eingesetzt, um Studierende auf die Erstellung ihrer abschließenden Examens- oder Diplomarbeit vorzubereiten. Die Anforderungen und Techniken zur Ausarbeitung einer Seminararbeit, ähneln diesen nämlich stark.

Im Folgenden haben wir einen Leitfaden für Sie zusammengestellt, der es Ihnen erleichtern soll Ihre Seminararbeit erfolgreich zu erstellen.

 

1) Die Themenfindung

Zuerst muss für die Ausarbeitung ein konkretes Thema definiert sein.

In vielen Seminaren ist das kein Problem, da die Themen oftmals schon vorgegeben werden. Ist dies nicht der Fall, so hilft es sich mit Ihrem Dozenten kurzzuschließen, um einige Ideen auszutauschen. Der Dozent kann Ihnen genau sagen, ob ein Thema sinnvoll und bearbeitbar ist und vor allem den Umfang von 10-30 Seiten einzuhalten vermag.

Wünschenswert wäre natürlich ein Thema, welches Sie persönlich wirklich interessiert. Denn nichts ist so anstrengend, wie sich mit etwas zu beschäftigen, was einen nur langweilt.

Es kann einige Zeit dauern bis ein gutes Thema gefunden ist, aber die dabei verlorene Zeit kann (bei Einhaltung dieses Leitfadens) im Nu wieder eingeholt werden.

2) Literatur finden

Ist dann endlich ein Thema gefunden, bilden Sie sich nun eine Arbeitshypothese, die Sie in Ihrer Arbeit beweisen oder widerlegen wollen. Sie ist der Mittelpunkt Ihrer Ausarbeitung und sollte immer im Hinterkopf gespeichert bleiben.

Dazu stellen Sie sich also die Frage: „Was will ich eigentlich sagen?“

Mit dieser Frage im Hinterkopf, entwickeln Sie Ihren Argumentationsgang, den Sie mit passender Literatur untermauern.

Demnach muss dafür Literatur gefunden werden.  

Setzen Sie sich gerne an den Computer und suchen Sie im Internet nach Ihrem Thema. Die Internetrecherche hilft ungemein, um sich an ein Thema heranzutasten. Mit Sicherheit finden Sie schon unter den ersten Suchergebnissen einige relevante Links. ABER: Vorsicht - Wikipedia und Co. sind keine wissenschaftlichen Quellen!

Der Gang in die Bibliothek bleibt somit nicht aus. Haben Sie im Internet erst einmal einige Schlagwörter zu Ihrem Thema gefunden, können Sie in der Universitätsbibliothek nach ihnen suchen. Sie brauchen sicherlich nicht alle Bücher komplett durchzulesen, die der Bibliothekskatalog Ihnen ausspuckt. Aus der Standardliteratur können Sie sich einige herauspicken und diese überfliegen. Zugegeben, alleine das überfliegen kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

Ein kleiner Tipp: Es ist hilfreich sich vorher das Inhaltsverzeichnis eines Buches anzuschauen. Dort stehen alle Inhalte des Buches, woraus Sie sich die Seitenzahlen zu spezifischen Inhalten heraussuchen können.

 

3) Gedanken und Materialien ordnen und gliedern

Haben Sie genug Literatur gesammelt und ist Ihr Prof mit der Literaturliste einverstanden, so geht es jetzt an die Strukturierung des Textes.

Die Arbeitshypothese steht und Sie wissen grob wo die Reise hingehen soll. Stellen Sie sich nun vor diese Hypothese sei ein leerstehendes Gebäude.

Mit der Literatur haben Sie das notwendige Werkzeug in der Hand um Räume zu bauen und herzurichten. Damit aber zu bauen angefangen werden kann, benötigt jeder gute Bauherr einen Bauplan. So braucht auch jeder gute Schreiberling eine Gliederung seiner Gedanken und der dazugehörigen Materialien.

Schreiben Sie sich Ihren Argumentationsgang auf und denken Sie dabei in Kapiteln, das wird helfen fokussiert zu bleiben. Ordnen Sie Ihre Literatur den zugehörigen Kapiteln zu. Mithilfe von Literaturverwaltungsprogrammen wie Endnote oder Citavi, können Sie sich eine Übersicht über Ihre Zitate und Exzerpte schaffen. Diese Programme erstellen Ihnen Quellenverzeichnisse, kümmern sich um eine korrekte Zitierweise und erleichtern Ihnen das Schreiben somit ungemein.

4) Rohfassung entwerfen

Jetzt wird in die Tasten gehauen! In der Rohfassung möchten Sie zu aller erst Ihre Gedanken herunterschreiben. Den roten Faden aufs Papier bringen, so zu sagen. Kümmern Sie sich nicht um Formatierung oder Zitierweise, sondern fokussieren Sie sich alleine auf den Inhalt. Schreiben Sie also einfach drauf los! Die Angst vor dem leeren Blatt verfliegt damit schnell, denn Sie wissen, dass der Satz so wie er in der Rohfassung geschrieben steht, nicht so bleiben muss. Steht der Text erst einmal, so lässt er sich viel einfacher optimieren. Damit kommen wir zum letzten Schritt des Leitfadens…

5) ... das Lektorat

Sobald der Text steht und Sie mit dem Inhalt sowie der Struktur zufrieden sind, geht es ans Formatieren. Lesen Sie sich Ihren Text durch und passen Sie dabei alle enthaltenen Zitate nach den Ihnen vorgegebenen Richtlinien an. Wenn Sie bei Microsoft Word den Literaturmanager aktivieren, wird dieser Ihnen sogar ein Literaturverzeichnis erstellen können. Bis dahin ist soweit alles geschafft?

Jetzt lassen Sie sich bei einem weiteren Mal Lesen viel Zeit. Am besten ist zwischen Formatierung und Korrekturlesen ein Tag verstrichen, damit Sie die nötige gedankliche Distanz zum Text bekommen, um Fehler und Ausdrucksweise zu korrigieren. Kontrollieren Sie Rechtschreibung, Ausdrucksweise und Interpunktion. Eine weitere dritte Person sollte sich den korrigierten Text ebenfalls durchlesen und sicherstellen, dass alle Fehler verbessert wurden.

Findet diese Person auch keinen Fehler mehr, so kann die Ausarbeitung ausgedruckt und abgegeben werden!

 

Ein Tipp zum Schluss:

Ist die Seminararbeit fertig und gedruckt, lesen Sie sie NICHT nochmal! Sie können nichts mehr ändern und werden sich nur Ärgern, wenn Sie noch etwas finden was Sie vielleicht doch anders schreiben möchten. Lassen Sie es also besser sein. Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Arbeit gut ist, so wie sie ist!

 

Das meine-Seminare Team wünscht Ihnen viel Erfolg beim Schreiben und eine schöne Woche.