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Weiterbildung ist im Kommen


Pimp my Mitarbeiter

Der Weiterbildungsmarkt boomt wie nie zuvor und auch Unternehmen investieren in die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter. Im Zuge der Finanzkrise im Jahr 2007 brach der Markt für Weiterbildung kurzzeitig ein, doch diese Talfahrt ist überwunden, denn Unternehmen räumen Ihren Beschäftigten so viele Möglichkeiten ein sich weiterzuentwickeln wie nie.

Woran das liegen mag fragen Sie sich?


Digitalisierung fordert Wissen

Die Digitalisierung und der allgegenwertige Wandel in allen Bereichen des alltäglichen und beruflichen Lebens fordern neue Kenntnisse aller Beteiligten. Durch die Digitalisierung gibt es regelmäßig technische Neuerungen, und zum Beispiel auch die Welt des Online Marketings oder die Tatsache, dass Maschinen, Computer und Menschen immer mehr miteinander vernetzt werden ist für viele von uns Neuland. Um den Überblick nicht zu verlieren und immer auf dem neuesten Stand zu sein bedeutet es, dass wir aufgefordert sind – aufgefordert zum lebenslangen Lernen. Die Investition der Unternehmen in den Bereich der Weiterbildung ist also unerlässlich. Vor allem auch aus der Tatsache heraus, dass Deutschland in Sachen Digitalisierung bereits in der Schulbildung im Ländervergleich hinterherhinkt.

Der wichtigste Faktor für ein erfolgreiches Unternehmen ist eine klare Strategie und Positionierung, die sich von den Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden ableitet und das Unternehmen auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet.

Die Gründe für diese Investition sind vor allem, dass die Leistungsfähigkeit und Produktivität der Mitarbeiter gesteigert werden soll, die Innovationsfähigkeit gefördert werden soll und dem technologischen Wandel gerecht zu werden.


Nicht alle profitieren

Doch der Schein, dass alle Mitarbeiter gefördert werden trügt. Denn es sind nur einige wenige, vor allem qualifizierte Mitarbeiter denen eine Weiterbildungsmaßnahme eingeräumt wird. Für Vertriebsmitarbeiter und Führungskräfte geben die Unternehmen noch am meisten Geld aus – da von diesen Abteilungen ja bekanntlich auch der Erfolg eines Unternehmens abhängt. Aus dieser Erkenntnis geht also hervor: Je niedriger die Qualifikation eines Mitarbeiters, desto geringer fällt auch die Beteiligung an Weiterbildungen aus. Auch die Größe des Unternehmens ist entscheidend dafür wie viele Weiterbildungsmaßnahmen angeboten werden. Viele große Konzerne wie BASF, Bayer oder die Deutsche Telekom betreiben sogar unternehmenseigene Akademien, in denen sich die Mitarbeiter zu bestimmten Themen wie beispielsweise dem Umgang mit SAP weiterbilden können.

Weitere Faktoren, die ausschlaggebend dafür sind, wie intensiv ein Unternehmen seine Mitarbeiter fördert sind Ressourcen wie Zeit und Geld oder wie dringend eine Fachkraft gesucht wird. Kleinen Betrieben tut es natürlich eher weh, wenn eine Arbeitskraft für einige Tage wegfällt oder eine Menge Geld für das Coaching ausgegeben werden muss. Doch ganz egal welche Faktoren alle in die Entscheidung der Mitarbeiterentwicklung spielen, ausschlaggebend für eine Investition ist am Ende die Konjunkturlage – und diese scheint momentan so gut wie nie zu sein.


Überzeugt?

Zusammenfassend sei nochmals zu sagen, dass die Investition in Weiterbildung der Mitarbeiter von unterschiedlichen Faktoren abhängt:

  • Qualifikation des Mitarbeiters

  • Größe des Unternehmens

  • Faktor Zeit und die derzeitige Auftragslage

  • Kann das Unternehmen den Ausfall des Mitarbeiters verkraften?

  • Finanzielle Mittel

  • Regionale Faktoren – Werden neue Fachkräfte schnell gefunden?

  • Ein kleiner Tipp von uns: Wenn Ihr Chef mal wieder auf dem Schlauch steht, ergreifen Sie doch einfach mal selber die Initiative. Schildern Sie Ihrem Vorgesetzten in welchem Bereich des Unternehmens Sie Bedarf für eine Weiterentwicklung sehen und bieten Sie ihm an sich diesbezüglich weiterzubilden. Klappt garantiert und Pluspunkte für die Initiative erhalten Sie obendrein!

    Das meine-Seminare Team wünscht Ihnen eine schöne Woche!